Okay, noch einmal langsam und mit Vorgeschichte. Gestern Abend war das sogenannte "mandatory floor meeting". In jedem Wohnheim gibt es für jede Etage so eine Art Aufseher oder Ansprechpartner. Die sind im Wesentlichen ältere Studenten (Soph. oder höher), die ein Auge auf die Freshmen haben und auf das Einhalten der Hausordnung Wert legen, sowie der Uni-Verwaltung ein paar lästige Aufgaben abnehmen. (Beispiel: Wenn ich meinen Zimmerschlüssel mitten in der Nacht verlege, muss die arme Tamika dran glauben, ihren Schöhnheitsschlaf unterbrechen und mir mit einem Zweitschlüssel die Tür aufmachen ^^). Das Treffen an und für sich war ziemlich öde, da die Hausordnung für deutsche Verhältnisse lächerlich ist und mich das meiste als Ü21 eh nicht zu interessieren braucht.
Aaaber: Auf dem Treffen habe ich endlich mal meine komplette Etage kennengelernt. Dabei stellte sich heraus, dass neben dem 50% Anteil asiatischer Herkunft auch einige Europäer sind. So eine Truppe Frenchies hat mich dann gleich in ein benachbartes Wohnheim mitgeschleift und da saßen wir dann zu acht bei Vodka-O und Tequila aus..
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| ...ROTEN PLASTEBECHERN !!!!!! |
Mal sehen, ob wie das ausgeht und ob ich die Jungs und Mädels nochmal zu Gesicht bekomme.
Danach sind wir dann zu einer Party am Campus aufgebrochen, bei der es statt Bier und Booze mal wieder nur Pizza und Energy Drinks gab - dafür aber for free. Es ist ziemlich eigenartig, aber dafür, dass sie ..
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| .. keinen Alkohol kriegen und .. |
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| .. alle ziemlich jung sind .. |
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| ..flog ganz gut die Kuh. |
Dummerweise habe ich mich den ganzen Abend an den Energy Drinks festgehalten, so dass ich dann auf dem Heimweg noch einige Stunden mit ein paar Locals verbracht habe und auch noch danach wie ein Duracell-Hase im Zimmer auf und ab gelaufen bin. Kurze Nacht.
Der Schock kam dann am Morgen - so langsam muss ich mir nämlich die Bücher für die Vorlesungen anschaffen. Im Gegensatz zum deutschen System ist es absolut unumgänglich, die Bücher rechtzeitig und auch in der jeweilig aktuellsten Fassung am Start zu haben. Da ist es nur umso ärgerlicher, dass die sämlich in einer Preisklasse von USD 100 - 250 pro Stück beim Händler vor Ort rangieren. Ihr könnt euch vorstellen, dass das ein ziemliches Loch in die Kasse reißt und man daher kreativ wird.
Jedenfalls erwarte ich jetzt in den nächsten Tagen drei Pakete: Eins aus Iowa, eins aus Bangkok und eins aus Neu-Delhi. ISBN-Nummern googeln und Preise vergleichen ist ein ganz guter Tipp. Gerüchtehalber sind in diesen Versionen ein paar Rechtschreibfehler drin, aber der Inhalt soll weitestgehend identisch sein.
Ich frage mich, ob die Asiaten einfach die Bücher raubkopieren und nun wieder für 25-50 % des Preises in die USA zurückexportieren..? Eigenartiges Geschäftsmodell.
achja: noch was zum Schmunzeln, Stichwort Billboards am Campus einer amerikanischen Universität:
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| Man beachte: Der Anruf ist kostenlos ^^ |



















