Sonntag, 29. August 2010

Wahnsinn: Von Freizeit bis Engagement

Die GSU Open House stellte sich als riesige Spassveranstaltung mit enormen Unterhaltungswert heraus. Impro-Comedy vom Feinsten und im Anschluss eine Party, auf der sich ein paar Student Activity Gruppen vorgestellt haben. Man kann so ziemlich alles machen: von Partyorganisation ueber religioese Diskussionen bis hin zu losen Sportlergruppen oder Community Service ist fuer jeden etwas dabei. Insgesamt wird hier Engagement sehr gross geschrieben: Es gibt mehr als 500 dieser Gruppierungen und es werden staendig mehr.

Ich bin schon gespannt wo ich landen werde - ich kenne mich zu gut um die Fuesse still zu halten ;-). Die "BUMCA" klingt echt gut - "Boston University Management Consultants Association" .. ^^

Unsere Student Advisors Julia & Sara
Die Party war auch insofern eigenartig, als dass kein einziger Tropfen Alkohol floss. Was fuer den einen jetzt wie die pure Hoelle klingt, hatte auch so sein Gutes. Die Stimmung war ausgezeichnet und es gab keine versoffenen Lallos, die auf Krampf einen Streit anfangen wollten. Naja, ein Bier haette ich trotzdem vertragen koennen.. Da die meisten anderen Students hier keine 21 sind, hat sich die Sache fuer sie eh ziemlich erledigt. Ich hingegen freue mich diebisch dass ich meinen Trip so lange hinausgezoegert habe :).

Achja: Ausserdem durfte kein Freshman (Studis im ersten Jahr) die Party auf eigene Faust verlassen. Alle wurden am zentralen Ein- und Ausgang abgefangen und mussten bis zu 15 Minuten auf die naechste gefuehrte Tour zu den Wohnheimen warten. Noch seltsamer wird die Kiste, wenn man weiss dass die Wohnheime praktisch "ueber die Strasse" sind. Bevormundung fuer 18-jaehrige! Mal sehen, ob das die naechsten Wochen so weiter geht oder ob es damit zusammenhing, dass die Eltern noch in Boston sind und die Uni sich nichts zuschulden kommen lassen will.

Am nächsten Morgen ging es dann mit Fruits and Bagels in den Tag. Es stehen noch einige Workshops und Vortraege fuer uns Internationals an: Themen rund um Versicherung, Finanzierung und Visumsfragen. Gaehn.
Am Nachmittag erkunden wir dann das FitRec (Fitness & Recreation Center) - ein High-Tech-Multifunktions-Sporttempel der ausschliesslich und kostenfrei fuer Studenten zur Verfuegung steht. Basketballfelder, Squash- und Tennisplaetze, Kletterwand, Schwimmbad und dreistoeckige Cardio/Fitnesslandschaft inbegriffen. Ich glaub, die "Problematik" mit meiner enorm vielen Freizeit hat sich schon geklaert :).

Also, den FB habe ich ja schon gemocht - aber DAS hier sprengt alles Dagewesene!

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