Samstag, 11. September 2010

Whaling! .. Err ..

Heute gab es meine ganz persönliche Episode von "The OldGerMan and the Sea"!

Mit einem Katamaran gings mit 16 Leuten auf einen vierstündigen Trip hinaus aus Boston Harbor zu einem Wal-Spot.
Boston Riverfront
Trotz eher mittelmäßigem Wellengang hat es genügt, die Mehrheit der Touristen zum Fischefüttern zu animieren. Auf eine dezidierte Fotodokumentation verzichte ich an dieser Stelle zugunsten der Leserschaft ;o). Jedenfalls hat uns das nach anfänglichen Schwierigkeiten auch zu einigen Walsichtungen verholfen. Zu sehen gab es vorrangig Buckelwale, die träge im Wasser hin- und hergebuckelt sind und sich gelegentlich zu einem Foto bereiterklärt haben.

Viel mehr gab es nicht zu sehen, auch wenn..
..sie zum Abschied gewunken haben.
Es ist schon eigenartig: Wenn man auf eine Walbeobachtungstour geht, erwartet man nach längerem Aufenthalt in den USA irgendwie, dass die ganze Zeit Action mit Flugeinlagen und atemberaubender Akrobatik geboten wird. Das dieses Konzept von Entertainment nicht ohne Weiteres auf die Meeresbewohner übertragbar ist, wurde uns dann erst auf dem Rückweg klar.

vom Winde gebeutelt,
von der Sonne verbrannt -
nicht übergeben
und dennoch charmant.
Das Motto "Meer" zog sich dann auch am weiteren Tag durch. An der Boston University gibt es die schöne Tradition, den Studenten in den Dining Halls einmal so richtig eine Freude zu bereiten. Da die Ostküste der USA und Neuengland im Besonderen für ihre Spezialitäten aus dem Meer berühmt sind, liegt die Menüwahl nahe:
ES GIBT LOBSTAH, BABY!
Auf dem Teller sah er noch harmlos aus - das Problem stellte sich erst beim Versuch, an das Innenleben dieses Getiers zu kommen.

Der Tisch ist sauber und das Lätzchen noch in einem Stück
 offenbar hatte ich hier noch nicht mit Essen angefangen..
Es ist nur schwer vermittelbar, wie sehr Etikette, Tischmanieren und Stil an diesem Abend durch rohe Gewalt ersetzt wurden.
Naja: der Lobster war ein Erlebnis und niemand musste hungrig nach Hause gehen. Nur die Speiseräume glichen hinterher einem Schlachtfeld und auch die eifrigen Putzkräfte hatten bis in den späten Abend hinein Probleme, der Situation Herr zu werden..

Vielleicht ist das der Grund, warum die Lobstah Night nur einmal im Semester zelebriert wird ;-).

1 Kommentar:

  1. Na da will ich doch mal etwas "feedback" geben - ohne Kommentare wirkt das hier so trostlos O:-)

    Die Wale sind halt träge - nur in der Nähe des Äquators springen sie wild rum, um der potenziellen Partnerin zu imponieren.

    Bilder sehen super aus - aber vergiss die Uni nicht :-P

    Und bist du von dem Seegetier überhaupt satt geworden?

    LG

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