Montag, 4. Oktober 2010

kleines Jubilaeum

Es ist kaum zu fassen: Der erste Monat in Boston ist schon wieder vorueber. Durch die ganze Eingewoehnung, den beginnenden Lehrbetrieb und nicht zuletzt die vielen neu entstandenen, globalen Freundschaften verging die Zeit wie im Flug.

Ich merke allerdings sehr deutlich, dass Sprach- und Kulturhuerden zunehmend schwinden. Sei es der allmorgendliche Plausch mit dem Concierge im Wohnheim, das allmorgentliche Kaffee-Bestell-Ritual oder zufaellige Begegnungen auf dem Campus: man gewoehnt sich sehr schnell an Gepflogenheiten und ich erwische mich sogar schon gelegentlich dabei, wie der fuer Boston ("Bah-ston") typischen Akzent Einzug in meine Ausdrucksweise haelt.

Mittlerweile ist alles schon etwas weniger aufregend als in den ersten "wilden" Tagen: Kaffee von Starbucks ist auf Dauer auch keine Art der Ernaehrung, Dining Halls sind in ihrer Auswahl gewissermassen unfrei und die unvoreingenommene, neugierige und aufgeschlossene Art der Amerikaner haelt auch nicht immer bis zur dritten Runde Drinks.

Nichtsdestotrotz bin ich ueberzeugt, dass es noch jede Menge zu entdecken und zu erleben gibt!

Wir Austauschstudenten haben den ersten Monat im "Fire and Ice Dinner" bei live zubereiteter Grillware ausklingen lassen. Vom Konzept her laesst es sich sehr gut mit der Mongbar vergleichen, nur dass der Grill rund ist und der Unterhaltungswert dadurch hoeher ;-). Eben die amerikanische Version!

Hier noch ein paar Bilder von der Truppe, dem Grill und dem Abend:



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