Freitag begann mit einer sehr unangenehmen Überraschung. Kurz nach Sieben ging mein Handy vollkommen steil, weil der BU Emergency Alert Service mir ganz dringend, mit mehreren Nachrichten und schlussendlich, Anrufen, mitteilen wollte dass die universitätsinterne Notfallnummer nicht funkioniert (- ich wusste bis dato nicht von deren Existenz...).
Den ganzen Tag über gab es dann regelmäßige Updates, dass sie immernoch nicht wissen woran es liegt (Mails #2 und #3). Am Nachmittag hatten sie das Problem gefunden (#4) und am frühen Abend ging dann auch die Notfallnummer wieder (#5). Ich frage mich, ob das wirklich von so elementarer Bedeutung ist um es der kompletten Studentenschaft live zu berichten - oder ob das nicht eher ein Ausdruck dafür ist, dass sie den ganzen Tag nichts (besseres) zu tun haben ;o).
Samstag stand das erste Hockeyspiel der Saison auf dem Plan. Der Fencing Club hatte Tickets organisiert und so hieß es am Abend: Die Boston Terriers haben die Massachusetts Minutemen (University of Massachusetts, kurz UMass) zu Gast und ich kam zu meiner ersten Begegnung mit Eishockey!
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| Die Nationalhymne: natürlich live und aus voller Brust |
Meine Vorstellungen von Eishockey verdanke ich übrigens der NHL-Serie. Dementsprechend dachte ich, dass es ständig Faustkämpfe auf dem Eis geben würde und der Sport insgesamt extrem körperbetont und brutal sei. Mit den Faustkämpfen hatte ich Unrecht - aber die Bodychecks sind nicht von schlechten Eltern. Man stelle sich einen 200 Pfund Hünen vor, der ständig beschleunigt, kurz vor seinem Opfer abspringt und selbiges hart in die Plexiglasbande schmettert. Klingt vielleicht barbarisch, ist aber regelkonform solange man nicht den Stock oder die Kufen voranstreckt.
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| Jaaa... Genau... ^^ |
Für den späteren Abend hatte ich mich mit AJ, Jared und Christian aus dem Bootcamp auf ein Bier verabredet. Aus einem wurden dann schließlich drei (wir haben eine Bar mit Nachos, Becks, Kölsch, Paulaner und dergleichen gefunden!) und wir sind vollends motiviert auf (irgend-)einer Hausparty eingeritten.
Das wäre jetzt nicht weiter relevant, wenn ich dort nicht die Bekanntschaft der "Iceluge" gemacht hätte. Gehört in die Kategorie Saufspiele und ist im Wesentlichen ein großer Eisblock mit kleinen abschüssigen Rinnen und Einkerbungen, durch die Hochprozentiges gekippt wird. Am unteren Ende hängen dann die Herausforderer, die eisgekühlten Fusel um die Wette trinken.
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| Die Solocups sind auch wieder mit von der Partie |
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| Jared und Christian, der offenbar schon genug hat |
Nächste Woche werde ich mich auf Kostümjagd begeben - habe da schon einige Ideen.





Kris, der Wikinger :D
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