Dummerweise begann dieses Turnier gegen Acht Uhr und fand mehr als 2 Stunden außerhalb von Boston statt. Kombiniert ergibt sich also eine Truppe von 30 ambitionierten Fechtern, die sich zu unchristlichen Zeiten an einem Samstag Morgen am Campus treffen und Vans für die Fahrt zum Turnier entern.
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| und ich sag noch: "wehe wir fahren bevor ich meinen ersten Kaffee bekomme" |
Nervig ist nur, dass diese Vans eine eingebaute Warneinrichtung haben, die nervig zu piepen beginnt sobald das gesetzliche Tempolimit überschritten wird. Da bekommt man echt kein Auge zu! ;o)
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| Unser Lager auf dem Turnier.. schärfstens |
Das Turnier selbst zog sich über den kompletten Tag hin. Während der Großteil aus Massachusetts oder angrenzenden Staaten kam, waren auch ein paar Exoten aus Florida dabei. Mir persönlich wären die (nach eigener Aussage) 36 Stunden Busfahrt ja zuviel gewesen, aber das hier nicht alles rational zugeht ist dem geneigten Blog-Leser mittlerweile sicher mehrfach aufgefallen.
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| gefochten wurde parallel auf gut 40 Bahnen |
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Kampfrichter: Dein Freund und Helfer
Da die Waffen und Begegnungen jeweils nacheinander ausgetragen werden, gibt es auch immer die Gelegenheit die eigene Truppe anzufeuern und den Judge zu beeinflussen. Auch wenn wir niemanden in die Medaillenränge bekommen haben: die lauteste Truppe waren wir allemal!
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| "das war nie im Leben eine Parade!!11" |
Pünktlich zur Mittagszeit kam dann die zynische Lautsprecherdurchsage, dass sich "der Beginn der nächsten Turnierrunde leider um einige Minuten verzögern wird, da die Kampfrichter noch mit dem Lunch beschäftigt sind". Mysteriöserweise waren kurze Zeit später alle Kampfrichter wieder an den Bahnen, einige auch mit hochrotem Kopf ;o).
Alles nur Scharade?
Fechten selber ist nur zu einem geringen Teil Fitness. Der Großteil findet im Kopf statt, gerade im Turnier. Jeder versucht möglichst abgebrüht auszusehen, einschüchternd zu wirken und eine mürrische Miene aufzusetzen. Mit meiner Körperlänge und ohne Kaffee war das nicht weiter schwierig. Emily (siehe Foto) hat es aber auf die Spitze getrieben:
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| Mal ehrlich: Wenn sich mein Gegner so ein Tuch um den Kopf knotet, ein scharfes Schwert in der Hand hält und einen eigenartig stechenden Blick aufsetzt, würde ich nicht mehr kämpfen wollen |
Hier noch einige Eindrücke aus dem weiteren Turniergeschehen.
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| "und wenn ich jetzt noch eine Banane in der Hand halte, ist die Tarnung perfekt" |
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| Ohne Schwerter sind sie eigentlich ganz nett |
"First Blood!" - Mein Ehrgeiz ist geweckt!
Vielen Dank an Neel & Dominique, deren Bilder ich verwenden durfte.
















Ich habe gerade alle deine Einträge mal "nachgelesen". Was soll man bei akuter Arbeitsunlust auch machen ^^ Super unterhaltsam! Bitte weiter so und meeehr!
AntwortenLöschenVG aus dem regnerischen Dresden!
Christoph